STARK FÜR STUDENTEN

Kampagne des Marburger Bundes und der bvmd



Der Marburger Bund setzt sich für besser Bedingungen im Praktischen Jahr ein. Gefordert wird eine Aufwandsentschädigung, damit Studierende nicht auf weitere Nebentätigkeiten zur Arbeit in der Klinik angewiesen sind. Diese führen zu einer Überbelastung, durch die die Fehlerhäufigkeit steigt. Zudem brauchen die Studierenden Zeit zur Vor- und Nachbereitung, insbesondere mit Blick auf das Hammerexamen.

 

Gemeinsam mit der Bundesvertretung der Medizinstudierenden Deutschlands e.V. (bvmd) hat der Marburger Bund zudem in einer Kampagne auf Missstände im Praktischen Jahr hingewiesen. Angeprangert wurden unter anderem die eingeschränkten Möglichkeiten bei der Wahl der Ausbildungsstätte sowie die Tatsache, dass die PJler häufig zu Handlangerdiensten und Routinetätigkeiten herangezogen werden.

 

In Sachen PJ fordert der Marburger Bund:
• Keine Hindernisse bei der bundeslandübergreifenden Wahl des Ausbildungsortes.
• Anerkennung der PJ-Tertiale bundesweit an allen Kliniken, die die Voraussetzungen der Approbationsordnung erfüllen.
• Flexibilität und die ungehinderte Sammlung breit gefächerter Erfahrungen ermöglichen.
• Verbesserung des Ausbildung im Praktischen Jahr.
• Finanzielle Gegenleistung in Form einer Ausbildungspauschale an allen deutschen Krankenhäusern.

 

Der Sprecherrat der Medizinstudierenden im Marburger Bund hat sich auf einer Klausurtagung umfassend mit dem Praktischen Jahr auseinandergesetzt. Auf Basis dieser Analyse hat der Sprecherrat Feststellungen und Forderungen zur Mobilität und zur Aufwandsentschädigung im PJ verfasst, die vom Vorstand des Bundesverbandes in einer Sitzung im September 2008 unterstützt wurden.

 

Das Positionspapier des Sprecherrates zum PJ findest Du hier.